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Raben Gruppe: In den Süden expandiert!

Raben Gruppe: In den Süden expandiert!

Der Logistikdienstleister Raben Group baut Direktverkehre nach Südeuropa aus und erweitert sein deutsches Netzwerk. Die Raben Group hat die griechische Intertrans S. A., die portugiesische Torrestir und die niederländische BAS Group in ihr Netzwerk integriert. Damit schafft das Unternehmen zusätzliche tägliche Direktverbindungen. Mit den zusätzlichen täglichen Direktverbindungen stärkt das Unternehmen nach eigenen Angaben seine Position auf dem europäischen Markt.

Zusätzlich zu den bereits ausgebauten Osteuropa-Routen sorgen die neuen Routen nach Südwest- und Südeuropa für schnelle und effiziente Im- und Exporte entlang der gesamten Lieferkette. Laut der Pressemitteilung wird mit der Übernahme der oberschwäbischen Luible Logistik in Leipheim und der geplanten Fertigstellung einer neuen Niederlassung in Sarstedt im Jahr 2022 zudem das nationale Stückgutnetz erweitert.

Gute Nachrichten für Kleintransporte

Das inhabergeführte Unternehmen organisiert die Transporte im Rahmen eines straff getakteten Distributionskonzepts. Das dürfte die neuen Linien für Verlader attraktiv machen, die kleine Sendungen unter Zeitdruck transportieren. Vor allem die Automobil-, Chemie- und Konsumgüterindustrie könnte von den täglichen Direktverbindungen profitieren.

„Mithilfe der internationalen Akquisitionen sind wir näher an unseren Kunden, direkter an deren Produktionsstätten und können so die Güter schneller in unser Netzwerk einspeisen“, sagt Markus Schmitz, Geschäftsleiter internationale Spedition bei Raben.

Der griechische Partner Intertrans S.A. ist das jüngste Mitglied der Raben Group. Das Unternehmen ist derzeit in 14 europäischen Ländern vertreten. Das Verkehrsnetz von Intertrans umfasst zwölf Länder und 23 Hubs. Raben bietet täglich Direktverkehre von Wuppertal, Fellbach und Nürnberg nach Athen, Thessaloniki und Limassol auf Zypern an.

„Mit der Hauptniederlassung am Hafen von Piräus, in Athen, sowie zwei weiteren Niederlassungen in Thessaloniki und auf Kreta, haben wir den wichtigen Logistikmarkt in Griechenland in unser Portfolio aufgenommen“, erklärt Schmitz.

70 griechische Mitarbeiter kümmern sich um den effizienten und effektiven Transport der Waren in den europäischen Teil Zyperns mit rund 90 Transportmitteln. Bereits im Mai hatte die Raben-Gruppe ihre Partnerstruktur um die portugiesische Torrestir erweitert. Ziel der Übernahme ist es, die Direktverkehre von allen deutschen Standorten auf die iberische Halbinsel zu stärken.

Die niederländische BAS Group ist das jüngste Mitglied der Gruppe. Auf der Strecke von den Niederlanden nach Italien transportiert Raben 90 Prozent seiner Güter auf der Schiene von den Niederlanden nach Italien. Laut Raben ist dieser kombinierte Straßen-/Schienentransport vom Hafen Rotterdam nach Busto in Italien vor allem die kostengünstigere und nachhaltigere Transportart.

Raben verzeichnete im Jahr 2021 einen Anstieg des Südeuropaverkehrs um 35 Prozent. Für 2022 rechnet Schmitz mit einem weiteren Wachstum in diesem Bereich. Auf diesem Grund erhöht das Logistikunternehmen die Zahl der täglichen Abfahrten von den deutschen Standorten. Am Standort Wuppertal werden zehn zusätzliche Lkw eingesetzt, Fellbach erhält bis zu neun zusätzliche Lkw pro Woche. Raben bedient alle südeuropäischen Linien vorrangig mit großvolumigen Wechselbrücken mit einer Länge von 7,82 Metern und einer Ladehöhe von rund drei Metern, um den Kohlendioxidausstoß so weit wie möglich zu reduzieren. Dies ermöglicht die effizienteste Nutzung des begrenzten Laderaums eines jeden Fahrzeugs. Dadurch können weitere Emissionen von mehr Fahrzeuge vermieden werden.

Außerdem hat Raben das deutsche Stückgutnetz um neue Niederlassungen erweitert. Mit der Übernahme der Luible Logistik GmbH im oberschwäbischen Leipheim verfügt Raben über eine strategisch hervorragende Lage direkt am Autobahnkreuz der A7 und A8. Mitte 2022 wird die Gruppe in eine neue Niederlassung in Sarstedt, Landkreis Hildesheim, umziehen. Sie wird den derzeitigen Standort in Langenhagen ersetzen. Mit dem Angebot einer Fläche von 27.000 Quadratmetern allein für zeitgemäße Kontraktlogistik trägt der Logistikdienstleister den wachsenden Kundenanforderungen an eine moderne Kontraktlogistik weitgehend Rechnung. Sarstedt bietet mit einer 5.400 Quadratmeter großen Umschlaghalle und 30 Be- und Entladerampen eine deutliche Erweiterung des bestehenden Netzwerks in Niedersachsen.

„Aufgrund des kontinuierlichen Ausbaus unseres nationalen Speditionsnetzwerkes schaffen wir für unsere Kunden immer neue Synergien, um ihre Transportaufwände minimieren zu können“, erklärte Niederlassungsleiter Felix Thiele.

„Die direkte Anbindung der Kontraktlogistik an unser Speditionsnetzwerk an einem Standort beschleunigt Abwicklungen und Prozesse, wodurch beispielsweise unnötige Zwischentransporte vermieden werde.“ fügte Thomas Nolepa, Geschäftsbereichsleiter Kontraktlogistik Deutschland, hinzu.

 

 

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